Karlsruhe Benzinpreise: Unterschiedliche Entwicklungen an den Tankstellen in der Region

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Vor dem letzten Ferienende in Baden-Württemberg haben die Benzinpreise in Karlsruhe und Pforzheim zwar nachgegeben, jedoch gebe es angesichts des erneut gesunkenen Rohölpreises eindeutig noch mehr Spielraum. Das teilte der ADAC Nordbaden e.V. in seiner wöchentlichen Kraftstoffpreisuntersuchung am Freitagmorgen mit.

In Baden-Baden blieben die Durchschnittspreise für Super E10 und Diesel gegenüber letztem Freitag unverändert, in Karlsruhe und Pforzheim sank der Preis im Schnitt um einen Cent. Gleichzeitig legte der Euro-Dollar-Kurs mit 0,2 Prozent leicht zu, was den Einkauf von Rohöl in Euro-Ländern vergünstigt. Die Gemeinschaftswährung war am Vormittag 1,0069 US-Dollar wert.

Beim Benzin beobachtete der Automobilclub an Karlsruher Tankstellen Preisänderungen um minus 18 bis plus vier Cent im Vergleich zum Vorwochentag. In Baden-Baden gab es Anpassungen um minus zwei bis plus zwei Cent. In Pforzheim sanken die Preise mehrheitlich um 22 Cent. Im Durchschnitt kostete der Liter Super E10 an Karlsruher Markentankstellen 1,934 Euro, in Baden-Baden 1,997 Euro und in Pforzheim 1,907 Euro.

Elf Cent Unterschied

Mit elf Cent Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter lag das größte Sparpotential am Vormittag in Baden-Baden. Unterschiedliche Preisänderungen gab es auch beim Diesel. So wurden die Preise in Karlsruhe um minus fünf bis plus einen Cent angepasst. In Baden-Baden blieb das Angebot zum Teil auf dem Niveau vom letzten Freitag, einige Anbieter korrigierten ihre Preise aber um minus zwei Cent. In Pforzheim kostete der Liter einheitlich einen Cent weniger. Im Schnitt wurde Dieselkraftstoff an den beobachteten Markentankstellen in Karlsruhe für 2,184 Euro, in Baden-Baden für 2,172 Euro und in Pforzheim für 2,187 Euro angeboten. Die größte Differenz zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter gab es mit vier Cent in Baden-Baden.

ADAC empfiehlt Preisvergleich

Der ADAC empfiehlt Verbrauchern generell die Preise vor dem Tanken zu vergleichen, um die Position der günstigen Anbieter im Markt zu stärken und teure Tankstellen zu Preissenkungen zu zwingen. Bis zu 12 Cent je Liter lassen sich zudem sparen, wenn man nicht morgens, sondern abends zwischen 20 und 22 Uhr tankt.

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