Pirmasens Das Schweizer Taschenmesser unter den Bezirkskantoren

Oberkirchenrat Manfred Sutter (rechts) überreicht Maurice Antoine Croissant die Urkunde zum Kirchenmusikdirektor.
Oberkirchenrat Manfred Sutter (rechts) überreicht Maurice Antoine Croissant die Urkunde zum Kirchenmusikdirektor.

Oberkirchenrat Manfred Sutter hat den Pirmasenser Bezirkskantor Maurice Croissant am Sonntag in einem musikalischen Festgottesdienst mit dem Titel „Kirchenmusikdirektor“ geehrt.

„Es ist eine große Freude, in diesem Gottesdienst Bezirkskantor Maurice Antoine Croissant mit dem Titel Kirchenmusikdirektor zu ehren und ihm damit Dank und Anerkennung für seine herausragende kirchenmusikalische Tätigkeit auszusprechen.“ Mit diesen Worten begrüßte Oberkirchenrat Sutter die Festgemeinde in der Pirmasenser Johanneskirche.

Die Musik liege Croissant im Blut, sie durchströme seine Persönlichkeit, so Sutter. „Du lebst die Musik. Es gelingt Dir, Menschen für die Musik zu begeistern, sie mitzureißen“, lobte der Kirchenmusikdezernent den Bezirkskantor. Croissant sei gewissermaßen das Schweizer Taschenmesser unter den Bezirkskantoren der Evangelischen Kirche der Pfalz. Ein Multitalent, ein Vorkämpfer für die popularmusikalischen Stile. Er habe sich um die Kirchenmusik in den Kirchenbezirken Pirmasens und Bad Bergzabern und in der ganzen Landeskirche vielfältig und in besonderer Weise verdient gemacht. „In Wertschätzung Deiner herausragenden Verdienste ernennen wir dich zum Kirchenmusikdirektor“, schloss der Oberkirchenrat.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst coronabedingt mit kleinen Ensembles. Es musizierten Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald (Orgel), Johanna Schneiderhöhn (Querflöte), Kerstin Strauch (Horn), Robert Metz (Trompete), Volker Strauch (Posaune), Maurice Croissant (Altblockflöte, Trompete, Piano, musikalische Leitung).

Zur Person

1974 in Landau als Spross einer weit verzweigten Künstlerfamilie geboren, tat sich Maurice Antoine Croissant schon zu Schulzeiten künstlerisch hervor. 2001 wurde er Bezirkskantor in Pirmasens, wo er auch heimisch geworden ist. Am 24. Juni wurde ihm der Ehrentitel Kirchenmusikdirektor (KMD) verliehen, der nur durch Landeskirchen und Bistümer vergeben werden kann. rhp/han

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