Mobilität Coupé ohne Heckscheibe: So kurios startet der Polestar 4

Der neue Polestar 4
Polestar bringt mit dem Polestar 4 seine nächste Baureihe auf den Markt.

Bei Polestar geht es Schlag auf Schlag: Kaum ist der Polestar 3 da, kommt jetzt der Vierer. Als unkonventionelles SUV-Coupé will er frische Ansichten bieten, verbaut den Insassen dafür aber Aussicht.

Madrid (dpa/tmn) – Aller guten Dinge sind vier. Nach diesem Motto bringt Polestar jetzt seine nächste Baureihe an den Start und schickt gegen Autos wie den BMW i4 oder den Nio ET7 den Polestar 4 ins Rennen. 4,84 Meter lang, bullig wie ein SUV, aber sehr viel flacher und von einem Coupé-Dach gedeckelt, kommt er im Herbst in den Handel und soll der Volvo-Schwester zufolge mindestens 61.900 Euro kosten.

Dafür gibt es den Fünfsitzer mit einer 102 kWh großen Batterie, die mit bis zu 200 kW geladen werden kann und im besten Fall die Energie für 620 Normkilometer liefert. Den Antrieb übernimmt in der Basisversion eine E-Maschine mit 200 kW/272 PS, in den gehobenen Varianten montiert Polestar zwei Motoren, mit denen es Allradantrieb gibt und 400 kW/544 PS. Damit wird der Polestar4 zum besten Sprinter in der Markenhistorie und erreicht aus dem Stand nach 3,8 Sekunden Tempo 100. Abgeregelt wird das Auto bei 200 km/h.

Zwar bietet der Polestar 4 in der dicht besetzten Liga der SUV-Coupés tatsächlich neue Ansichten. Doch dafür beschränkt er die Aussichten: Zum ersten Mal bei einem Fahrzeug dieser Art haben die Schweden für mehr Kopffreiheit auf die Heckscheibe verzichtet. Damit die Fahrer trotzdem etwas sehen, gibt es eine Kamera und gegen das befremdliche Raumgefühl eine Ambientebeleuchtung, die auch den Fond einbezieht.

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